Monatsrückblick Januar 2025
Ein neues Kapitel beginnt…
Wenn wir uns dieses Jahr noch nicht gelesen haben: Happy New Year! Für die meisten meiner Leser hat das Jahr wahrscheinlich schon begonnen, aber für mich startet es erst jetzt, da ich das chinesische Neujahrsfest feiere und mein Leben angepasst habe.
Ich hoffe, du bist gut ins Jahr gestartet und fleißig dabei, deine guten Vorsätze umzusetzen … oder etwa nicht? 😉 Aus meiner Sicht braucht man weder ein bestimmtes Datum noch einen Geburtstag, um etwas zu verändern. Der beste Zeitpunkt ist immer jetzt! Perfekte Bedingungen gibt es sowieso nie.
Mein Mann und ich haben Silvester gemeinsam gefeiert. Am 2. Januar habe ich mich dann auf den Weg gemacht – auf das bisher größte Abenteuer meines Lebens.
Spulen wir kurz zurück, vor 10 Jahren war ich zum ersten mal in Schweden und habe einen Pakt mit mir selbst geschlossen - irgendwann werde ich hier leben! Vor 5 Jahren kamen erste Gedanken ein eigenes Ferienhaus zu kaufen und der Wunsch wuchs immer weiter.
An meinem 40. Geburtstag, also vor 4 Jahren, wusste ich ganz genau - mein Leben soll und wird sich radikal ändern. Radikale Eigenverantwortung tut weh, ist aber nötig um aufzuhören, sich selbst etwas vor zu machen. Ich war schon länger nicht mehr glücklich, weder in meinem Job am Airport noch in dem “Reihenhaus” in Butzbach… Ich bin dankbar für alles was ich mir erschaffen habe, habe trotzdem in Liebe und Dankbarkeit losgelassen um mich für etwas neues zu öffnen.
Vor 3 Jahren habe ich angefangen zu sparen und nur 1,5 Jahre später meinen kleinen Traum in Nordschweden gefunden. Jetzt ist es also soweit und mein Lebenstraum geht in Erfüllung… Dieses - Du musst etwas sofort tun sonst machst du es nie “Gerede” habe ich schon immer belächelt.
Es mag für andere zutreffen aber nicht für mich. Alles was ich mir als Ziel setze erreiche ich auch, auf meine Weise. Ich unterstütze Menschen genau dabei, ihren eigene Weg, abseits von allem Gerede der Gesellschaft zu finden. Der Satz “Weil man das halt so macht” ist der beste Grund es nicht zu tun oder sich zumindest Gedanken zu machen, ob es noch zeitgemäß ist - Tradition Ja - Leid Nein!
Zum ersten Mal fühle ich mich unfassbar frei: keine Termine, kein Zeitdruck – nur die Welt, ich und mein Hund.
Nach Schule, Abitur und Ausbildung bei Dell habe ich 20 Jahre am Flughafen gearbeitet, oft mit zwei Jobs gleichzeitig, um meinen Lebensstandard zu erhöhen oder zu sparen. Dieses Gefühl von absoluter Freiheit kannte ich nicht. Ein Urlaub endet ja irgendwann, und wirklich erholt ist man meistens auch nicht. Doch nun beginnt für mich ein neues, ein zweites Leben. Und schon nach vier Wochen kann ich sagen: Ich habe alles richtig gemacht!
Natürlich denke ich noch oft an meine Kolleginnen und Kollegen am Flughafen und an die Zeit in der Sicherheitsleitstelle. Das ist völlig normal. Doch wenn ich hier am Kamin sitze oder die Vögel auf meinem kleinen Hof beobachte, weiß ich: Ich bin angekommen. An meinem Kraftort, Seelenort, Schicksalsort – wie auch immer man es nennen möchte.
Nach 1600 Kilometern Fahrt waren mein Hund und ich erst mal fix und fertig. Die Strecke bis Puttgarden war entspannt, auch durch Dänemark ging es noch ruhig voran. Aber sobald wir Malmö hinter uns gelassen hatten und uns der dicke Winter entgegenkam, habe ich das ein oder andere Mal geflucht. Die ganze Strecke bin ich in einem Rutsch gefahren – 20 Stunden mit kurzen Pausen. Zum Glück vergeht die Zeit mit einem langen Hörbuch ziemlich schnell.
Mein schwedischer Nachbar (in nur drei Kilometern Entfernung 😊) hat die Einfahrt vom vielen Schnee befreit. So ein netter Mensch!
Die ersten zwei Wochen vergingen wie im Flug. Ich habe mit der Renovierung meines Arbeitszimmers begonnen, das Wohnzimmer ist bereits fertig. Auch die Anmeldung für meinen Wohnsitz habe ich online erledigt. Allerdings musste ich meinen Pass noch persönlich vorzeigen – und das geht nur in ausgewählten Servicecentern. Also: ab nach Östersund, 230 Kilometer und vier Stunden Fahrt.
Um fünf Uhr morgens ging es los. Ich dachte zwischenzeitlich, wir kommen nie an! Der Termin war jedoch super entspannt. In fünf Minuten war alles erledigt.
Auch bei meiner entspannten und spirituellen Lebensweise geht nichts über gute Vorbereitung. Seitdem ich mich in der chinesischen Metaphysik (BaZi Suanming) ausbilden lasse und diese auch anwende, hat sich mein Leben komplett verändert. Ziele setzen, umsetzen und Pläne realisieren war nie ein Problem für mich – doch irgendwann war der Preis dafür einfach zu hoch.
Daher nutze ich auch den Januar nicht für neue Vorsätze, ich orientiere mich an der Natur. Alles schläft und ist in Ruhe. Neben der Renovierung habe ich das Jahr 2025 strategisch durchgeplant, meine Produktpalette erschaffen, Accounts angelegt usw. Alles was passt darf bleiben, der Rest kam weg. Auch sämtliche Newsletter habe ich wieder reduziert, mache ich jedes Jahr im Januar.
Es gibt nur noch eine Richtung und die heißt: Persönlichkeitsentwicklung mit Tarot! Es geht nicht um die Lottozahlen oder esoterischem Gerede, sondern um Tiefenpsychologische Arbeitsweise mit den Karten. Zusätzlich bekommen meine Soulmate Kunden noch individuelle Umsetzungsempfehlungen von mir als langjährige Mentorin sowie ein Ritual für mehr Selbstliebe im Alltag, passend zum Persönlichkeitstyp.
Heute plane ich mein Jahr und meine Monate bewusst mit BaZi, kenne meine Herausforderungen und Geschenke des Lebens. Ich bin ein sogenannter Yin-Feuer-Daymaster (Schlange), was bedeutet, dass ich Licht ins Dunkel bringe und Menschen durch schwierige Zeiten begleite. Das passt auch zu anderen energetischen Designs, die ich habe (z.B. Projektorin, Schütze). Ich denke nicht in Schubladen, sondern kombiniere all dieses Wissen und die Geschenke des Universums, um mein Leben in Tiefe und Verbundenheit zu führen und das Leben von anderen zu verbessern!
Es klopft an meine Tür…
Eine Woche nach dem Termin in Östersund klopfte es an meiner Haustür (ich habe weder Klingel noch Briefkasten 😉). Eine junge Dame von der Post überreichte mir einen Brief vom Skatteverket (dem schwedischen Finanzamt). Mein erster Gedanke: Das kann nichts Gutes bedeuten – bestimmt fehlt noch irgendwas!
Wir unterhielten uns kurz, und sie bat mich, einen Briefkasten an der Sammelstelle aufzuhängen (hatte ich schon vorbereitet, allerdings nicht damit gerechnet, so schnell Post zu bekommen)…
Als ich den Brief öffnete, traf es mich wie ein Blitzschlag: Es wurde offiziell beschlossen, dass ich rückwirkend zum 1. Januar in Schweden gemeldet bin. Ich habe jetzt offiziell eine Personennummer, der Schlüssel zum Glück in Schweden! Innerhalb 1 Woche! Teilweise dauert es bis zum 3 Monaten!
Mir liefen die Tränen über das Gesicht. All die Mühen, die Anstrengungen und Ängste rund um den Hauskauf waren mit einem Schlag weg. Ich war einfach sprachlos und kann es selbst jetzt beim Schreiben noch nicht fassen.
Ich weiß, dass viele Deutsche in Schweden leben, aber nicht offiziell gemeldet sind. Meine Meinung ist klar: Wenn ich in einem Land leben möchte, dann mit allen Konsequenzen. Für mich bedeutet es auch, hier Steuern zu zahlen und mich zu integrieren wo ich nur kann.
In der letzten Januarwoche habe ich weiter renoviert und mit dem Kreativzimmer für meine Tarot-Readings begonnen. Auch ein kleiner Platz für kreative Arbeiten wurde eingerichtet. Hier kann ich meine Mystische Seite voll ausleben, im Sommer verlagere ich das in den Garten bzw. in die Scheune.
Im Februar stehen das Schlafzimmer und der „Windfang“ auf dem Plan – eine Art Vorratskammer mit viel Stauraum direkt am Schlafzimmer.
Mit den Vorbesitzern hatte ich vereinbart, dass alles darin bleiben kann. Für mich als Flohmarkt-Fan ein wahres Fest! Mittlerweile ist der Windfang fast leer, und der Sperrmülltermin im Februar wird den Rest erledigen. Viele tolle Schätze habe ich gefunden, alte Bilder, tolle Holztische usw. Von der Scheune sprechen wir erst gar nicht, eine wahre Fundgrube mit ausgebauter Galerie und einer komplett eingerichteten Werkstatt.
Zusammengefasst war der Januar einfach zauberhaft: viel Schnee, Sonne und auch mal-18 Grad. Mein Rhythmus hat sich komplett umgestellt. Ich hätte nie gedacht, dass ich freiwillig um 5:30 Uhr aufwache – weil ich ausgeschlafen bin! Nach 20 Jahren im Schichtdienst ist das ein völlig neues Gefühl. Deshalb stehen die kommenden Monate ganz im Zeichen von Selfcare.
Ausblick auf den Februar:
Im Februar stehen weitere Renovierungsarbeiten an. Ich beende meinen Kurs im nordischen Schamanismus (Zaunreiten), habe eine Mentorin gefunden, die mir zeigt, wie man ein erfolgreiches Tarot-Business aufbaut (Biddy Tarot), und vertiefe weiterhin meine BaZi-Lehre.
Außerdem plane ich grundlegende Dinge wie den Wechsel meines Bankkontos und Handyvertrags. Mein Mann hält derzeit die Stellung in unserem Haus in Butzbach. Der Verkauf ist für Ende des Jahres geplant. Die Entscheidung, dass einer von uns in Deutschland „normal“ weiterarbeitet, war genau richtig. Seit 13 Jahren sind wir glücklich verheiratet genau weil wir immer unser Ding gemacht haben, egal was andere davon halten.
Alles, was man sich erträumt, kann man erst bewerten, wenn man es lebt und umsetzt. Jedes Problem und jede Sorge nimmt man mit ins Ausland – und oft verstärken sich diese Herausforderungen sogar: neue Sprache, wenige Kontakte usw. Man muss gut mit sich selbst umgehen können und nicht aus einer Flucht heraus alles kopflos stehen und liegen lassen und denken woanders löst sich alles in Luft aus. Das tut es nicht.
Wann ich hier in die Selbstständigkeit gehe, entscheide ich noch. Erst einmal genieße ich meine freie Zeit, lese viel und arbeite alle Kurse durch, die ich irgendwann mal gekauft habe. Dabei habe ich klare Prioritäten gesetzt.
Alles ist so dynamisch und wir werden geflutet mit schlechte Nachrichten, daher ist es aus meiner Sicht wichtig, sich abzugrenzen und langfristige Ziele zu setzen. Warum macht man das, was man tut? Nur des Geldes wegen oder weil man etwas bewegen möchte? Gibt man vor etwas zu sein oder verkörpert man es auch wirklich? Was passiert, wenn die Kamera aus ist?
Wenn du Lust hast, ab Februar meinen neuen Mystic Notes-Newsletter zu erhalten, melde dich gerne an! Sichere dir auch dein kostenloses Kennenlern-Reading (als Audio oder Video). Ich möchte ruhige, sanfte, tiefgründige Seelen mit einem Löwenherzen unterstützen – Menschen, denen Social Media und tanzende Reels nicht viel bedeuten, die lieber ein Buch lesen, Unterstützung brauchen, neuen Lebensmut suchen, offen sind für neue Perspektiven und eine Beraterin des Vertrauens suchen.
Auf Instagram poste ich täglich um 8 Uhr die aktuelle Tagesenergie. Schau gerne vorbei und lass uns vernetzen!
Mein Konsum sozialer Medien beschränkt sich mittlerweile auf unter 30 Minuten pro Tag von Montag bis Freitag – und dennoch bin ich sichtbar und up to date. Planung und Strategie sind für mich essenziell.
Der nächste Blog-Beitrag erscheint am Sonntag: Teil 2 von 10 über Selbstliebe & Co.
Ich würde mich freuen, dich in meinem Inner Circle zu begrüßen und dich ein Stück auf deiner persönlichen Reise zu begleiten.
Happy Weekend!
Nicole